Newsübersicht

Der EU-Rat der Wirtschafts- und Finanzminister (ECOFIN) hat mit Beschluss vom 2. Oktober 2018 Liechtenstein von der sogenannten „Grauen Liste“ gestrichen. Die EU bestätigt damit, dass Liechtenstein die Anforderungen der EU in Bezug auf Steuertransparenz, faire Besteuerung von Unternehmen und Umsetzung der BEPS-Mindeststandards erfüllt.


Die liechtensteinische Regierung hat den Bericht und Antrag betreffend die Vereinbarung über den Austausch länderbezogener Berichte zwischen Liechtenstein und den USA (BuA 57/2018) sowie den Bericht und Antrag betreffend die Änderung des AIA-Gesetzes, des Gesetzes zum Steuerabkommen mit Österreich und des FATCA-Gesetzes (BuA 59/2018) verabschiedet. Diese aktuellen Entwicklungen werden nachfolgend kurz beleuchtet.


Diese CONFIDA-Info vermittelt eine Übersicht über die geplanten Änderungen des Steuergesetzes (SteG), insbesondere die Einführung spezifischer Anti-Missbrauchsbestimmungen im Zusammenhang mit der Steuerbefreiung von Gewinnanteilen und Kapitalgewinnen aus Beteiligungen, dem Eigenkapital-Zinsabzug sowie die Beseitigung asymmetrischer Behandlung von Kapitalgewinnen und -verlusten aus Beteiligungen. Die Einzelheiten der Vorlage sind im Bericht und Antrag (BuA) Nr. 35/2018 erläutert.




Die OECD hat im Rahmen des BEPS-Projekts einen neuen Ansatz zur Verrechnungspreisdokumentation ausgearbeitet. Die allgemeine Dokumentationspflicht der Verrechnungspreise auf Gesetzesebene wurde in Liechtenstein bereits auf den 1. Januar 2017 eingeführt. In der Steuerverordnung wird nun geregelt, wie die Verrechnungspreise zu ermitteln sind und wie deren Dokumentation zu erfolgen hat. Die Steuerverordnung ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten.


Im Rahmen der Umsetzung der e-Government-Strategie führt die Eidgenössische Zollverwaltung EZV am 1. März 2018 das Obligatorium für die elektronische Veranlagungsverfügung (eVV) im Verzollungssystem e-dec ein. Aufgrund des Zollvertrages zwischen Liechtenstein und der Schweiz, trifft diese Änderung auch liechtensteinische Unternehmen.


On 5 December 2017, the first EU list of non-cooperative jurisdictions in tax matters was published, naming 17 jurisdictions. Liechtenstein is not on the "EU blacklist of tax havens". Liechtenstein belongs to the jurisdictions that have committed to amend or abolish identified harmful tax regimes, therefore amendments to the Liechtenstein tax law for 2019 onwards are to be expected in 2018.


Basierend auf staatsvertraglichen Vereinbarungen zwischen Liechtenstein und der Schweiz, ist Liechtenstein verpflichtet, das schweizerische Mehrwertsteuerrecht zu übernehmen. Aufgrund dessen bedürfen die Teilrevision des Mehrwertsteuerrechts sowie die Änderung der Mehrwertsteuersätze in der Schweiz einer zeitgleichen Anpassung im liechtensteinischen Mehrwertsteuerrecht. Entsprechende Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes treten in Liechtenstein auf den 1. Januar 2018 in Kraft.


17.11.2017

Kundenapéro

CONFIDA informierte über gesetzliche Änderungen. Im neuen Jahr erfahren zahlreiche Gesetze eine Neuerung.

 


Durch die Abänderung des Gesetzes über die internationale Amtshilfe in Steuersachen (Steueramtshilfegesetz; SteAHG) wird in Liechtenstein eine gesetzliche Grundlage zur Durchführung des spontanen Informationsaustauschs geschaffen. Dieser Newsletter soll eine erste Übersicht über die geplanten Gesetzesänderungen vermitteln. Die Einzelheiten der Vorlage sind im Bericht und Antrag (BuA) Nr. 51/2017 erläutert.


Country-by-Country (CbC) Reporting is part of Action 13 of the OECD/G20 Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) Action Plan. CbC Reporting requirements apply to MNE groups with annual consolidated group revenue of CHF 900 million or more in the preceding fiscal year. For the implementation of CbC Reporting in Liechtenstein please see the following Newsletter.


Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) des Fürstentums Liechtenstein judizierte in der Entscheidung VGH 2017/011 darüber, ob eine liechtensteinische Stiftung die Voraussetzungen für die Besteuerung als Privatvermögensstruktur (PVS) nach Art. 64 SteG erfüllt. Insbesondere ging es um die Frage, ob eine Stiftung mit PVS-Status an einer deutschen GmbH & Co. KG beteiligt sein darf.


Beim Kundenapéro vom 20.04.2017 der Confida in Vaduz drehte sich gestern Abend alles um die grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit Schweiz – Liechtenstein. Sascha Bonderer, Elia Sozzi und Roger Bless informierten.

 


Das Steuergesetz Liechtensteins wird im 2017 diverse Änderungen erfahren. Einzelne Änderungen sind bereits beschlossen, andere wurden von der Regierung vorgeschlagen und vom Landtag bisher ohne grosse Gegenstimmen diskutiert. Die vorliegende Steuerinfo soll die wichtigsten Änderungen aufzeigen.


Liechtenstein wird in Sachen Besteuerung oft als attraktiver Standort bezeichnet. Ob dies bei Privatpersonen im Vergleich mit den Nachbarländern Schweiz und Österreich tatsächlich so ist, beleuchtet ein Artikel von Heinz Hanselmann und Elia Sozzi im Wirtschaftregional.


Heinz Hanselmann, Sascha Bonderer und Dr. iur. Markus Summer befassen sich in einem Artikel in der Steuer Revue mit der Entlastung von Quellensteuern ohne Doppelbesteuerungsabkommen.


Liechtenstein hat mittlerweile elf Abkommen zur Doppelbesteuerung abgeschlossen. Dadurch wird die hiesige Wirtschaft gestärkt.


Der Landtag hat im März 2014 eine Steueramnestie beschlossen. Dieser Newsletter soll eine Übersicht über die Handlungsmöglichkeiten geben.


Das neue Steuergesetz wurde mit Wirkung per 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Was sind die Auswirkungen der Reform und was hat sich fur die lokalen Gesellschaften und fur die in Liechtenstein wohnhaften natürlichen Personen geandert?


Die CONFIDA Treuhand- und Revisions-Aktiengesellschaft wurde im Jahre 1964 gegründet und ist heute ein auf nationaler und internationaler Ebene anerkanntes und erfolgreiches Unternehmen. 2014 erfolgt eine Neuausrichtung durch die Schaffung der CONFIDA Gruppe.


In unserem Newsletter haben wir die wichtigsten Fakten im Zusammenhang von Immobilien und Mehrwertsteuer zusammengefasst.


Das Amt für Justiz hat die Praxis betreffend der Handhabung von Inhaber- und Namensaktien angepasst. In unserem Newsletter haben wir die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.